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Kirche Welsickendorf

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Vorstellungsbild

Die Dorfkirche ist ein spätgotischer Feldsteinbau aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich in der Mitte des Dorfes. Der aufgesetzte Fachwerkturm entstand 1858 nach barockem Vorbild und wurde restauriert.

 

Geschichte der Kirche:

  • v 14. Jh erbaut als gotischer Feldsteinbau mit eingezogenem Rechteckchor
  • v 1692 Renovierung und „wurde schön ausgezieret" - Glocken und neuer Altar
  • v Apsis wurde zu unbekannter Zeit abgebrochen und durch geraden Giebelabschluss ersetzt
  • v 1858 aufgesetzter Westturm aus Ziegelfachwerk ( nach Vorgänger)
  • v 18.Jh hölzerne Muldengewölbe in Schiff und Chor mit Rankenmalerei
  • v 19. Jh Vergrößerung der Fenster
  • v 1910 Abtragung des schadhaften Kirchturmes + Neuaufbau, Erneuerung des Ostgiebels und Einbau einer Tür dort
  • v 1910 malermäßige Instandsetzung, Abbruch und Neubau des Kirchturmes
  • v 1955 neuer Glockenstuhl
  • v 1967 Abtrennung eines Teiles des Chores zur Errichtung eines beheizbaren Gemeinderaumes
  • v 1972/73 Abtrennung gesamter Chorraum mit Abbau der Kanzel, zugleich Restaurierung und Umsetzung des Altaraufsatzes
  • v 1986 Kirchturm wird neu eingedeckt
  • v 1991/92 Sanierung des Kirchturmes
  • v 2004 Rückbau der Chorraumabtrennung und damit verbundene Rückstellung des Altares
  • 2004 Sanierung des Kirchendaches

 

Anreise/Karte

 

 

Welsickendorf - Festgottesdienst zur 700-Jahr-Feier 2007

Ausstattung der Kirche:

 

  • v geschnitzter Altaraufsatz mit Tafelgemälden: Abendmahl, Kreuzigung und Grablegung 1692
  • v Kanzel im sächsisch - weißenfelsischem Barock 1692
  • v Holztaufe und Messingtaufschale 17.Jh
  • v Messingleuchter 19. Jh
  • v Emporen und Gestühl 19. Jh
  • v 1957 Glockenweihe zweier neuer Glocken als Ersatz für die für Kriegszwecke entfernten:
  • große Glocke-Ton"b"- Inschrift: Jer.22,29: Oh Land,Land,Land, höre des Herrn Wort;
  • kleine Glocke-Ton"d"- Inschrift:Psalm 90,1: Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für
  • v Die Orgel aus dem 18. Jh wurde 1957 gründlich überholt, jedoch später (von Unbekannten?) mutwillig zerstört.
  • Seit 2007 gibt es verstärkte Bemühungen, die Orgel wieder in der Kirche zu errichten.

 

Weitere Informationen

Welsickendorf - Blick zur Orgelempore