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Der Herr segne dich...

Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden

„So sollst Du segnen", sagt Gott zu Mose (4.Mose 6,24-26).
Der Himmel öffnet sich, ich höre Worte, die mir gut tun, die mich stärken im Widerstreit zu dem was mich bedrängt, die mir sagen, dass ich gnädig mit mir selbst sein kann.
Ich brauche diesen Segen, diesen Lichtblick, dass sich der Himmel öffnet.
"So sollst Du segnen" - Der Monatsspruch August ist Zuspruch an mich und gleichzeit Anspruch: "Segne andere".
Es wirkt manchmal peinlich, wenn jemand sagt: "Gott segne dich!"
Es scheint nur den Pfarrern in der Kirche vorbehalten zu sein und hat im Alltag keinen Raum. Aber stimmt das?
Sollte der geöffnete Himmel des Segens Gottes nicht aus den Kirchen in den Alltag der Woche und des Monats hineingetragen werden? Sollten wir nicht alle Segensboten sein?
Was kann es schöneres geben, als den Monatsspruch weiterzusagen und bekannt zu machen.

 

"Aber wenn mir die Worte fehlen, wenn ich am Krankenbett stehe?" - Zum Segen in der Kirche gehören die Hände, die erhoben werden. Zwei Hände können es sein, die einem Menschen den Segen Gottes weitergeben oder spüren lassen, wenn sie die Hand des zu Segnenden umschließen. Das ist eine stille Geste verbunden mit einem Gebet.

"Der Herr segne dich."